
Lege die ersten drei Schritte sichtbar bereit, etwa Anziehen, Frühstück, Zähneputzen, getrennt durch Puffer-Minuten. Verwende ruhige Farben, eine klare Pfeilführung und ein kleines „Geschafft“-Feld. Starte mit dem leichtesten Schritt, damit Schwung entsteht. Ein dezenter Lichtwecker oder Lieblingssong kann als Startsignal dienen. Wichtig: Keine endlosen Listen, sondern fokussierte Abfolge. So wird der Morgen vorhersehbar, Konflikte werden seltener und alle kommen mit mehr Energie aus der Tür.

Nutze sichtbare Energiechecks: kurz einschätzen, ob Fokus, Bewegung oder Pause dran ist. Plane Aufgaben in Blöcken, trenne deutlich zwischen Denken, Tun und Erholen. Ein Timer signalisiert Abschnittsende, ein Icon markiert Übergänge. Schaffe verlässliche Snack- und Trinkhinweise, damit das Gehirn versorgt bleibt. Kleine Erfolge sichtbar machen, etwa drei Häkchen für „Done“. So entsteht ein Flow, der Überlastung vorbeugt, Unterforderung verhindert und die Motivation spürbar stabilisiert.

Abends dürfen Reize herunterfahren. Reduziere Farbsättigung, wähle wenige Symbole und klare Schritte: Ordnung schaffen, Hygiene, gemütliche Aktivität, Schlaf. Ein „Abschluss“-Icon signalisiert, dass heute genug ist. Sanfte Beleuchtung, Geräuschdämpfung und ein verlässlicher Endzeitpunkt schützen die Nachtruhe. Der sichtbare Plan verhindert Diskussionen, weil Entscheidungen bereits getroffen wurden. So wird der Abend zu einer Einladung, loszulassen, statt zu einem Feld ständiger Aushandlung.
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